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Flächentemperierung mit paralleler Durchströmung
Warum parallel durchströmte Flächentemperierung?
Im Gegensatz zu herkömmlicher Konvektionsheizung und klassischer Fußbodenheizung bietet unsere parallel durchströmte Flächentemperierung gleichmäßigere Energieverteilung. Dadurch können die Vorlauftemperaturen gesenkt werden und der Mensch wird zum wärmsten Punkt im Raum.
Wie funktioniert unsere parallele Durchströmung?
Unsere Flächentemperierungselemente werden nach dem Tichelmann-Prinzip durchströmt. Dabei teilt sich der Volumenstrom gleichmäßig auf gleich lange, parallel zusammengeschlossene Rohre auf. Dadurch ist der Druckverlust geringer als bei einem seriell durchströmten Rohr mit der entsprechenden Gesamtlänge. Zudem ist die Wegstrecke des Heizungswassers im Kreislauf kürzer. Dadurch wird der Volumenstrom vergrößert und somit die Spreizung zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur geringer.

Links parallele und rechts serielle Durchströmung
Die Durchströmung macht den Unterschied

Mäander
Schnecke
Tichelmann

Flächentemperierung im Wohnbau
unsere grünen Elemente

Die Flächentemperierung ist natürlich unsichtbar nach dem Einputzen oder hinter Gipskarton
Einfache und schnelle Montage durch
"snap-in" Halterung
Verschiedene Rohrabstände: 5cm, 7cm, 10cm
Variable Länge: von 0,5m bis 6m - ideale Anpassung an alle Raumgrößen
Auch geeignet für Betonkernaktivierung und Betonoberflächenaktivierung
Extrem leicht und zuverlässig zu verbinden durch Handmuffenschweißgerät
Hydraulisch optimiert - ohne Verengungen durch Innenmuffen für größtmöglichen Volumenstrom
Höchster Qualitätsstandard "Made in Germany"; jedes Element wird im Werk mit
10 bar geprüft
Breite: 1m - bei Einbau vor Ort leicht individuell anpassbar
Höhe: nur 16 mm - wenig Raumverlust
Hohe Lebensdauer durch hochwertiges Material Polypropylen PPR
Innendurchmesser Sammelrohre 12 mm, Querstränge 6,4 mm
Für Neubau und Sanierungen geeignet

Ideal auch für energetische Sanierungen
Flächentemperierung im Nichtwohnbau
unsere schwarzen Elemente
zur Integration in verschiedene Deckensysteme


Flächentemperierung für höchste Ansprüche
unsere Elemente aus Kupfer
für spezielle Anforderungen bei Brandschutz und erhöhter Leistungsabgabe

Energieeffizienz durch größeren Volumenstrom
Der größere Volumenstrom durch ergibt eine geringere Spreizung zwischen Vorlauf und Rücklauftemperatur. Dadurch kann die Vorlauftemperatur noch mehr gesenkt und dennoch die Heizfläche konstant energieeffizient durchwärmt werden. Dadurch entsteht auch ein Selbstregeleffekt. Durch die konstante und sehr gleichmäßige Durchströmung der Raumoberfläche mit EFT erwärmen sich alle Gegenstände und die Luft im Raum gleichermaßen. Das Zuführen von Energie wird auf ein Minimum reduziert.
Mit einer Vorlauftemperatur von ca. 27º C wird ein thermisch behagliches Raumklima bei konstanten Oberflächentemperaturen von ca. 24º C erreicht.
Je Grad weniger Vorlauftemperatur beim Heizen ergeben ca. 2% Energieeinsparung.
Die Energieeinsparung gegenüber herkömmlichen Flächenheizungen beträgt somit bis zu 20%, gegenüber herkömmlichen Konvektionsheizungen mit Heizkörpern sogar bis zu 60%.
Geringere Vorlauftemperaturen erhöhen auch die Jahresarbeitszahl von Wärmepumpenanlagen, da der Temperaturhub reduziert wird.
Durch die niedrigeren benötigten Vorlauftemperaturen erhöht sich auch die Effizienz bei der Wärmeerzeugung in Kombination mit Solarthermieanlagen, da sich der Anteil der solaren Gewinne am Wärmebedarf vergrößert.
Unsere Flächentemperierung kann bei einem ΔT von 10 K bis zu 71 W/m² Wärmeleistung abgeben. Aufgrund des größeren Volumenstroms ist die Flächenheizung deutlich reaktionsschneller als herkömmliche Flächenheizungen.
Energieeffizient Kühlen oberhalb des Taupunkts
Durch den Klimawandel werden länger anhaltende Hitzewellen und neue Temperaturrekorde
immer wahrscheinlicher.
Die großen Glasflächen der modernen Architektur erhöhen die solaren Einträge ins Gebäude und erhöhen somit zusätzlich den Bedarf an thermischer Behaglichkeit auch im Sommer.
Die Herausforderung an die Gebäudetechnik der Zukunft und die Gestaltung von behaglichen Räumen ist über das Heizen hinaus zunehmend das Kühlen im Einklang mit einem ressourcenschonenden Energieverbrauch.

Beim Heizen ermöglicht der größere Volumenstrom der EFT-Elemente niedrigere Vorlauftemperaturen
als bei anderen Systemen. Analog dazu ermöglicht der größere Volumenstrom beim Kühlen auch höhere
Vorlauftemperaturen. Dadurch wird die Wirksamkeit von aktiver und insbesondere passiver Kühlung
entscheidend erhöht.
Nur so wird mit einer Vorlauftemperatur von ca. 20º C ein thermisch behagliches Raumklima bei konstanten und gleichmäßig verteilten Oberflächentemperaturen von ca. 21º C erreicht.
Damit befindet man sich zum Beispiel in Deutschland regelmäßig oberhalb des Taupunkts. Ein technisches und energieintensives Entfeuchten und Kühlen der Raumluft ist mit EFT nicht mehr erforderlich. Auch ein Austrocknen der Atemwege wird dadurch verhindert.
Durch den großen Volumenstrom wird beim Kühlen mit EFT die Wärme im Raum effektiv über die Raumoberflächen abtransportiert. Daher gibt es auch keine unangenehmen Luftbewegungen und es entsteht thermisch behagliches Raumklima auch beim Kühlen. Das ist gut für Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Gesundheit.
Bei einem ΔT von 10 K geben EFT-Elemente bis zu 80 W/m² Kühlleistung ab.
Kühlen mit EFT ist extrem ökonomisch
in Anschaffung und Betrieb, da hierfür
das sowieso vorhandene Heizsystem
genutzt wird.
